No-Show (geplatzte Termine)
Der No-Show ist der Kunde, der zu einem gebuchten Termin nicht erscheint, ohne Bescheid zu geben oder abzusagen. Für Arztpraxen, Friseure, Restaurants und Dienstleister ist er ein direkter Kostenfaktor: Die reservierte Zeit bleibt unverkauft und ist in letzter Minute kaum noch zu füllen. Die wichtigste Gegenmaßnahme ist die automatische Erinnerung mit Bestätigungsbitte, die den Slot freigibt, wenn der Kunde nicht antwortet oder absagt.
Der No-Show hat vorhersehbare Ursachen: Vergesslichkeit, dazwischengekommene Verpflichtungen, zu früh gebuchte Termine, kein bequemer Weg zum Absagen. Die letzte wird am meisten unterschätzt: Viele Kunden erscheinen nicht, weil das Absagen einen Anruf zu Bürozeiten erfordert. Ein einfacher Absagekanal, etwa die Antwort auf eine Nachricht, gewinnt einen Teil der No-Shows zurück, indem er sie in rechtzeitig freigewordene Slots verwandelt, die an andere Kunden vergeben werden können.
Die Anti-No-Show-Strategie kombiniert drei Hebel: automatische Erinnerungen mit Bestätigungsbitte, die Möglichkeit, per Chat-Antwort abzusagen oder zu verschieben, und eine Warteliste, um die freigewordenen Slots zu füllen. Für Wiederholungstäter führen manche Betriebe die Pflichtbestätigung oder eine Anzahlung ein. Das Phänomen zu messen ist der erste Schritt: Zu verfolgen, wie viele Termine platzen, an welchen Tagen und mit welchem Vorlauf, zeigt, wo anzusetzen ist.
Mit SendApp gehen die Bestätigungs-Erinnerungen vor jedem Termin automatisch raus, und der Kalender synchronisiert sich mit Google Calendar: Der Kunde bestätigt oder sagt im Chat ab, und der Slot wird rechtzeitig frei.
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